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Collage

Litvinova - Urwyler 2015


 

Pressestimmen

DAS PORTRÄT: Die russische Jazzpianistin Regina Litvinova spielt morgen mit ihrem Trio bei der Kunstauktion in der
„MM“-Kantine.
"Musik mit Herz und Energie“( Photo Christian Buck )
www.morgenweb.de

" Das Spiel der Jazzpreisträgerin des Young Jazz Award 2002 Tübingen zeichnet sich vor allem durch präzises Timing aus. Ihre ausgefeilte Technik und ihre nur als außergewöhnlich zu bezeichnende Energie gerät Litvinova dabei nie zum Selbstzweck, vielmehr versteht sie es, all ihre Fähigkeiten in das Ensemle einzubringen. "Grizzlies“ gehört daher unbedingt zu den besten aktuellen deutschen Jazzproduktionen.“
( Piano, November 05 )

" Aber gleichgültig ob im Trio oder in größerer Besetzung, die 13 Stücke, die bis auf eine Ausnahme alle von Litvinova und Scheuber stammen, sind ideenreich improvisierter Modern Jazz, der die Grenzen zwischem aufgeklärtem Traditionalismus und risikofreudiger Avantgarde gekonnt zu transzendieren weiß.“
( Jazzthing, Nov 05 – Jan 06 )

" Expressiv verschachteltes, blutgetränktes Klavierspiel ist ihre Domäne und dies verbindet sie mit reaktionsstarken Wechseln zwischen elegantem und rasantem Bebop.“
( Rhein-Neckar-Zeitung, 23.10.05 )

" Unter einem wohlig wärmenden, knuffigen Mainstream-Fell brodelt es gefährlich: Mit geschmeidigen Linien und blitzenden Soli in sehr präsentem durchischtigem Klang stecken die drei … imposant ihr Revier ab.“
( Audio, 01/06 )

" Piano als klingender Kraftraum". ...Nachzuhören auf ihrer neuen CD " Live!".... Auf Krachern wie dem Hardbop - Hit " Are You Real ?" oder der Coltrane - Hommage " Tribute ", einem Ableger des Jazz - Meilensteins " Giant Steps ", haut die Pianistin mit perkussiver Schlagkraft donnernde Akkordhiebe und kantige Singel - Note - Linien in die Tastatur. Romantische Weichzeichnungen im Stile der hierzulande so beliebten skandinavischen Feingeister sind ihre Sache nicht; die Russin mag eher die amerikanische Härte des Hardbop - Idioms. Und das klingt mitreißend.
Ihr kraftvoll zupackendes Spiel zeichnet sich durch grosse rhythmische Vielfalt und kristalline, konturenstarke Phrasen aus. Auch in lyrischen Momenten, wenn sie wie in Stanley Cowells " Eqipoise " zögernd, räsonierend und abwägend Akkorde und Tonfolgen auslotet, dominiert ein gewisser " Punch ".
.... Über weite Strecken ist Rapport zwischen der Pianistin und ihrem Schlagzeuger eine der Stärken des Trios. Scheuber zeichnet auch für einige vertrackte Arrangements verantwortlich, bei denen Vorlagen wie " Love For Sale " oder Wayne Shorters "Yes And No " durch schroffe Stops und jähe Tempoänderungen dramatisch aufgeheizt werden. Dabei brilliert Scheuber mit explosiven Trommelsalven und spannungsvollen rhythmischen Kontrasten. Keine Frage: Durch seinen athletischen Stil hat sich das Extreme Trio als höhst originelle Jazz - Combo profiliert."
( Mannheimer Morgen, 17.8.07 ) 

" Eine Klasse für sich ist die Frau am Klavier: Regina Litvinova erfüllt nicht irgendwelche Klischees von femininer Musikästhetik. Sie donnert - gar nicht ladylike - mit perkussiver Schlagkraft krachende Akkordhiebe und kantige Single - Note - Linien in die Tastatur. Aber sie ist alles andere als ein Haudrauf :Gekonnt jongliert sie mit Motivkürzeln und witzigen Ruf - und - Antwort - Passagen."
( Mannheimer Morgen, 4.07.08 )

" Ordentlich Dampf brachte Regina Litvinova am Klavier in diese Nummer, mit kräftigen Shuffle - Rhythmen und glühenden Blues - Akkorden. Dabei schöpft sie lustvoll aus den Vollen, verbindet Expression mit Spieltrieb. Vital federnde, federleicht dahinfliegende Läufe löste die aus Moskau stammende Pianistin aus der Klaviatur, übersprudelnd vor Spielfreude und Ideen. Und nicht selten kontrastierte sie gedankentief leuchtende Momente mit flott swingendem Vergnügen."
( Die Rheinpfalz, 12.9.09 )

 

" Spielerisches Vergnügen und virtuose Lust vereinte Regina Litvinova in ihrem Pianospiel, ließ die Tasten tanzen in furios aufgerüttelten Soli, die sie immer wieder harmonisch verwegen verdichtete. Spannung und großen Ausdruck durch kleine rhythmische Verzögerungen zu erzielen, darauf versteht sich die russische Pianistin blendend. "
( Die Rheinpfalz, 14.09.10 )

 

JAZZ IM KANAL : " Die russische Pianistin Regina Litvinova spielte mit ihrem "Extreme Trio" und Gastmusiker Stephan Urwyler an der Gitarre vorwiegend Werke des amerikanischen Komponisten Richie Beirach und stieß im Publikum auf begeisterte Anerkennung.

Regina Litvinova spielte sich vom ersten Ton an in die Herzen ihrer Zuhörer. Sie deckte dabei ganze Palette an Ausdrucksmöglichkeiten ab, sei es lyrisch-expressives Spiel oder das wuchtige, perkussive Hämmern von Akkorden. Mit rhythmischen Verzögerungen, die für Schwerpunktverschiebungen innerhalb der von ihr arrangierten Kompositionen sorgten, behielt sie stets ein Überraschungselement in der Hinterhand, ließ den Hörer vor Spannung förmlich auf der Stuhlkante sitzen.

Schlagzeuger Christian Scheuber, der eine nahezu traumwandlerische Übereinstimmung mit Litvinova an den Tag legte, akzentuierte die rhythmischen Figuren und setzte immer wieder scharfe Kontraste dagegen.

Ein Highlight des Abends war ein Duett, das nur von Klavier und Gitarre bestritten wurde. Zwischen den Instrumenten entspann sich ein munteres Frage-und-Antwort-Spiel, beinahe so, als würden sie Fangen spielen....."

( " Keine Note verschwendet ", Wormser Zeitung 02.05.11 )

 

" ...Pianistiin hat sich als Exponentin eines traditionsverwurzelten, zugleich aber auch zeitgemäß ambitionierten Jazz profiliert.

Regina Litvinova interpretiert Beirachs Werke mit einer zupackenden Souveränität, die sich vor allem in ihren kristallklaren, ungemein konturenstarken Linien zeigt.

Jeder Ton ist mit unverrückbarer Autorität plaziert, jede Note erhält durch einen pointierten Anschlag Gewicht. ...entfesselt die von McCoy Tyner und Herbie Hancock geprägte Pianistin dabei furios swingende Energie.

Die Musik, die sie mit Stephan Urwyler ( Gitarre ), Andreas Manns ( E-Bass ) und Christian Scheuber ( Schlagzeug ) präsentiert, ist außerordentlich vielgestaltig.

Einmal mehr beeindruckt hier Litvinovas Rapport mit Schlagzeuger Christian Scheuber. Sein körperbetontes Spiel passt ideal zum kraftvollen Stil der Pianistin. Wie sich die beiden in "Stray" in taktweisem Wechsel gegenseitig aufputschen, ist einer der Höhepunkte dieses hörenswerten Albums. "

( " Furios swingende Energie ", Mannheimer Morgen 20.08.11 )

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